9. Spieltag Männer BOL 2015/2016

Vollnkirchener Reaktion

TuS bleibt nach 30:23 gegen Heuchelheim die Überraschung

TuS Vollnkirchen - TSF Heuchelheim 30:23 (16:10): Vor der Saison hatte kaum jemand dem TuS Vollnkirchen einen derartigen Start in die neue Spielzeit zugetraut. Stattdessen wurden die TSF Heuchelheim als großer Favorit auf die vorderen Tabellenplätze gehandelt. Schon im ersten Abschnitt zeigte sich, wie weit beide Teams derzeit leistungsmäßig auseinanderliegen. Und zwar mit deutlichen Vorteilen für die Gastgeber. "Wir haben nach den zwei Niederlagen immer Reaktionen gezeigt. Schön, dass uns das auch nach der Pleite in Griedel wieder gelungen ist", sagte TuS-Coach Jens Hohaus. Seine Mannschaft begann stark (5:1 ,8.) und baute den Vorsprung über 13:8 bis zum 16:10-Pausenstand aus. Als Vollnkirchen nach Wiederbeginn gleich drei Treffer in Folge erzielte, schien es so, als sei die Partie beim Stand von 19:10 entschieden. Danach kam es aber zu einem Bruch im Spiel der Hausherren, die bis dato durch kluges Auflösen auf zwei Kreisläufer immer wieder die Deckung der Heuchelheimer vor Probleme stellten. Doch plötzlich arbeiteten sich die Gäste Tor um Tor heran und verkürzten auf 21:25. In der Schlussphase waren es aber die Schützlinge von Jens Hohaus, die wieder dominierten und am Ende souverän gewannen.

Vollnkirchener Reaktion

HANDBALL TuS bleibt nach 30:23 gegen Heuchelheim die Überraschung
 
WETZLAR Der Tabellenletzte HSG Gedern/Nidda hat in der Handball-Bezirksoberliga der Männer dem Spitzenreiter TSV Griedel die erste Niederlage zugefügt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Klotz setzte sich mit 36:31 durch.  Schadlos hielt sich die HSG Wettenberg II, die nach dem 33:28 gegen die HSG Grünberg/Mücke drei Minuspunkte weniger als Griedel auf dem Konto, allerdings auch zwei Spiele weniger absolviert hat und damit weiter auf Rang drei steht.

Erneut überzeugt hat das Überraschungsteam vom TuS Vollnkirchen. Der Rangvierte gewann gegen die TSF Heuchelheim souverän mit 30:23.

TuS Vollnkirchen - TSF Heuchelheim 30:23 (16:10): Vor der Saison hatte kaum jemand dem TuS Vollnkirchen einen derartigen Start in die neue Spielzeit zugetraut. Stattdessen wurden die TSF Heuchelheim als großer Favorit auf die vorderen Tabellenplätze gehandelt. Schon im ersten Abschnitt zeigte sich, wie weit beide Teams derzeit leistungsmäßig auseinanderliegen. Und zwar mit deutlichen Vorteilen für die Gastgeber. "Wir haben nach den zwei Niederlagen immer Reaktionen gezeigt. Schön, dass uns das auch nach der Pleite in Griedel wieder gelungen ist", sagte TuS-Coach Jens Hohaus. Seine Mannschaft begann stark (5:1 ,8.) und baute den Vorsprung über 13:8 bis zum 16:10-Pausenstand aus. Als Vollnkirchen nach Wiederbeginn gleich drei Treffer in Folge erzielte, schien es so, als sei die Partie beim Stand von 19:10 entschieden. Danach kam es aber zu einem Bruch im Spiel der Hausherren, die bis dato durch kluges Auflösen auf zwei Kreisläufer immer wieder die Deckung der Heuchelheimer vor Probleme stellten. Doch plötzlich arbeiteten sich die Gäste Tor um Tor heran und verkürzten auf 21:25. In der Schlussphase waren es aber die Schützlinge von Jens Hohaus, die wieder dominierten und am Ende souverän gewannen.

WSV Oppershofen - HSG Dilltal 34:26 (16:11): Nach zuletzt drei Siegen in Serie hat die HSG Dilltal beim Tabellenvorletzten eine unnötige Niederlage hinnehmen müssen. Für Oppershofen war der Sieg im Abstiegskampf jedoch immens wichtig.Nach einem frühen 2:5-Rückstand (7.) erzielte die HSG das 5:5 (12.) und war auch beim 11:11 gleichauf. Alles war noch im Rahmen. Doch bis zur Pause kassierte Dilltal fünf Gegentreffer in Folge. Nach Wiederbeginn war die Begegnung rasch entschieden, denn das Kellerkind aus der Wetterau enteilte auf 24:16 (41.). Die Gäste kamen zwar noch einmal auf 20:24 (45.) heran und hatten sogar die Gelegenheit, auf drei Treffer zur verkürzen, gaben sich aber nach dem 21:29 (52.) endgültig geschlagen. "In Oppershofen tun wir uns immer schwer. Wir haben kaum ins Spiel gefunden. Der WSV hat das aber auch gut gemacht und verdient gewonnen", erklärte HSG-Trainer Peter Küster nach dem Abpfiff.

HSG Wettenberg II - HSG Grünberg/Mücke 33:28 (17:13): Die nach wie vor ungeschlagenen Gastgeber erwischten keinen guten Start und lagen zunächst mit 1:4 zurück. Doch schon beim 4:4 hatte die Oberliga-Reserve den Ausgleich erzielt. Bis zum 9:9 blieb es eng, weil die Gastgeber es nicht schafften, die Rückraumschützen der HSG Grünberg/Mücke in den Griff zu bekommen. Doch in der Schlussphase der ersten Hälfte setzte sich der Favorit ab. Beim 15:10 sah es so aus, als könne Wettenberg II schon vor der Pause vorentscheidend davonziehen. Doch eine schwache Chancenverwertung verhinderte das, so dass die Gäste beim Gang in die Kabinen nur mit vier Treffern zurücklagen. Der Tabellenelfte bewies auch im zweiten Durchgang Moral und gab sich selbst nach dem 21:27 nicht geschlagen. Dank eines 7:2-Laufs erzielte Grünberg/Mücke den 28:29-Anschluss und hatte in Überzahl sogar die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Doch das gelang der Mannschaft von Trainer Jens Dapper nicht. Stattdessen traf Wettenberg II mit einem Mann weniger auf dem Feld zum 30:28 und wenig später sogar zum 31:28. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. "Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Dennoch haben wir uns gegen eine der Topmannschaften der Liga gut geschlagen", meinte Dapper.

Sein Gegenüber Christoph Fähler war froh über den verdienten Erfolg und sagte: "Wir wollen bis zum Ende oben mitspielen." Dass der TSV Griedel seine erste Saisonniederlage kassiert hat, nahm Fähler "natürlich dankend an". (lme)

 
 
Wetzlarer Neue Zeitung