13. Spieltag Männer BOL 2015/2016

Der TUS patzt, bleibt aber vorn

WETZLAR Der TUS Vollnkirchen hat zum Rückrundenauftakt der Handball-Bezirksoberliga der Männer bei der HSG Münzenberg/Gambach mit 24:28 verloren, bleibt aber weiterhin Tabellenführer, da der bisherige Verfolger TSV Griedel II gegen Lumdatal mit 30:34 unterlag

HSG Münzenberg/Gambach - TUS Vollnkirchen 28:24 (10:9):
Nach einem schnellen 0:3-Rückstand kam der Tabellenführer besser in die Partie und ging beim 9:8 erstmals in Führung. Die Gastgeber blieben aber die bessere Mannschaft. Vor allem die starke Deckung stellte Vollnkirchen vor große Probleme. Der TuS vergab zudem eine ganze Reihe von Torchancen, darunter drei Siebenmeter. Zudem verloren die Gäste mit Lars Schindowski den Toptorschützen aus dem Hinspiel, dem eine längeren Verletzungspause droht. Dennoch gingen die Schützinge von Trainer Jens Hohaus mit 19:17 in Führung. Aber am Ende drehten die Wetterauer die Partie zu ihren Gunsten. "Münzenberg war heute die bessere Mannschaft", räumte Hohaus ein und sprach von einem "Rückfall in alte Zeiten" seiner Mannschaft.

Der TUS patzt, bleibt aber vorn

HANDBALL Bezirksoberliga-Spitzenreiter Vollnkirchen erlebt "Rückfall in alte Zeiten"

 

WETZLAR Der TUS Vollnkirchen hat zum Rückrundenauftakt der Handball-Bezirksoberliga der Männer bei der HSG Münzenberg/Gambach mit 24:28 verloren.

Die Mannschaft von Trainer Jens Hohaus bleibt aber weiterhin Tabellenführer, da der bisherige Verfolger TSV Griedel II gegen Lumdatal mit 30:34 unterlag. Die HSG schob sich mit dem Sieg in der Wetterau bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heran. Die HSG Dilltal schlug die MSG Florstadt/Gettenau mit 36:30. Die HSG Wettenberg II gewann bei den TSF Heuchelheim mit 32:24. 

TSF Heuchelheim - HSG Wettenberg II 24:32 (11:13): Nach zuletzt zwei Niederlagen vor der Weihnachtspause hat die Wettenberger "Zweite" einen guten Start in die Rückrunde hingelegt. Das Team von Trainer Christoph Fähler wurde im Gegensatz zum 28:28 im Hinspiel seiner Favoritenrolle gerecht. "Wir wollten Wettenberg eigentlich ein bisschen ärgern, doch unsere Fehlerquote war viel zu hoch", analysierte TSF-Coach Peter Tietböhl nach dem Abpfiff. Zwar waren die Hausherren bis zum 8:8 (15.) durch Daniel Bley noch im Spiel, doch danach ließ Heuchelheim zu viele Chancen aus. Die Oberliga-Reserve zog davon und baute mit ihrem starken Rückraum die Führung kontinuierlich aus. Am Ende gab es kein Heuchelheimer Aufbäumen mehr. "Das war heute nicht unser Tag. Nach vier guten Spielen hatten wir heute wieder ein schlechtes", ärgerte sich Trainer Tietböhl.

HSG Münzenberg/Gambach - TUS Vollnkirchen 28:24 (10:9): Nach einem schnellen 0:3-Rückstand kam der Tabellenführer besser in die Partie und ging beim 9:8 erstmals in Führung. Die Gastgeber blieben aber die bessere Mannschaft. Vor allem die starke Deckung stellte Vollnkirchen vor große Probleme. Der TuS vergab zudem eine ganze Reihe von Torchancen, darunter drei Siebenmeter. Zudem verloren die Gäste mit Lars Schindowski den Toptorschützen aus dem Hinspiel, dem eine längeren Verletzungspause droht. Dennoch gingen die Schützinge von Trainer Jens Hohaus mit 19:17 in Führung. Aber am Ende drehten die Wetterauer die Partie zu ihren Gunsten. "Münzenberg war heute die bessere Mannschaft", räumte Hohaus ein und sprach von einem "Rückfall in alte Zeiten" seiner Mannschaft.

HSG Dilltal - MSG Flor-stadt/Gettenau 36:30 (16:18): Die HSG Dilltal behauptet weiterhin den fünften Rang in der Tabelle. Komplett zufrieden war Trainer Peter Küster mit der Leistung seiner Mannschaft aber nicht. Der Gastgeber fand nur schwer in die Partie und hatte vor allem große Probleme in der Defensive. "Meine Jungs waren viel zu behäbig und haben nicht vorausschauend agiert", kritisierte Küster nach dem Spiel. Aber auch im Angriff schienen die Räder nicht direkt zu greifen. Florstadt/Gettenau spielte von Beginn an eine aggressive Manndeckung gegen HSG-Torjäger Sascha Friederichs. Nach zwölf Minuten nahm der Coach die Auszeit, doch erst nach dem 16:18-Rückstand zur Pause lief es besser. Angeführt von dem klasse aufspielenden Jan-Philipp Schmitz auf Rechtsaußen ging die Handballspielgemeinschaft zum Angriff über und legte einen 7:0-Lauf von 19:22 auf 26:22 hin. Selbst von einer doppelten Manndeckung ließ sich die HSG nicht mehr aus dem Konzept bringen und kam schließlich zu einem souveränen Heimsieg. "So haben wir uns den Start in die Rückrunde vorgestellt. Ich bin froh, dass wir dann doch noch so eine Leistungssteigerung gezeigt haben", war Dilltals Trainer Küster nach dem Abpfiff mit dem Auftritt seiner Mannschaft versöhnt. (lme)

Wetzlarer Neue Zeitung