18. Spieltag Männer BOL 2016/2017

TuS hat es verpasst, sich ein Polster auf die hinteren Plätzen zu verschaffen
TuS Vollnkirchen - TSV Södel 31:31 (12:12):
In der Hinrunde unterlag Vollnkirchen noch mit 22:38, nun teilten sich beide Teams die Punkte. Obwohl die Wetterauer mit 6:3 in Führung gingen, entwickelte sich ein offenes Match. Daniel Schmidt besorgte den 10:10-Ausgleich und David Friedrich kurz darauf die Führung (11:10, 27.). Das letzte Wort hatte aber wieder Södel. Der TSV glich zum 12:12 aus. Das war auch der Pausenstand. "In der ersten Halbzeit haben wir unser konsequentes Angriffsspiel vermissen lassen", monierte TuS-Trainer Fabian Friedrich, der im zweiten Abschnitt aber eine Leistungssteigerung im Angriff feststellte. Im zweiten Durchgang lag Södel zunächst wieder vorne, doch die Heimmannschaft hielt dagegen. Wobei vor allem Mittelmann David Friedrich mit seinen Treffern seine Farben im Spiel hielt.

 

 

TV Wetzlar beendet schwarze Serie

HANDBALL Bezirksoberliga Männer: 32:30-Erfolg bei der HSG Grünberg/Mücke / HSG Dilltal im Aufwind
 

Unterdessen hat es der TuS Vollnkirchen verpasst, sich ein Polster auf die hinteren Plätzen zu verschaffen. Gegen den TSV Södel reichte es nur zu einem 31:31-Unentschieden.

HSG Grünberg/Mücke - TV Wetzlar 30:32 (15:12): Bereits in den vergangenen Partien hatte TVW-Trainer Peter Rosenkranz einen Aufwärtstrend bei seinem Team festgestellt, nun gab es auch die gewünschten Punkte. Zunächst waren es aber die Hausherren, die den besseren Start hatten. Arthur Dell bereitete den Domstädtern große Probleme, die nach zwölf Minuten mit 3:7 ins Hintertreffen gerieten. Diesem Rückstand lief der TVW permanent hinterher. Auch zur Pause führte der Tabellenletzte mit 15:12. Nach der Pause dauerte es nicht lange, ehe Wetzlar beim 20:20 ausglich. Schon zu dieser Phase überragend: Yannic Dubiys. Der Rückraumakteur kam insgesamt auf 19 (!) Treffer, zehnmal war er vom Siebenmeterpunkt erfolgreich. Im zweiten Durchgang führten die Protagonisten die Begegnung mit zunehmender Härte. 19 Mal zeigten die Unparteiischen auf den Punkt. Grünberg/Mücke kam gegen die schnellen Spieler der Gäste in der Abwehr meist den entscheidenden Schritt zu spät, so dass diese ihrerseits wieder leichtes Spiel hatten und auf 26:24 enteilten. In Überzahl machte der TVW 180 Sekunden vor dem Ende beim 31:28 den Deckel drauf. "Wir wussten von Anfang an, dass es ein Spiel gibt, bei dem wir uns nur selbst schlagen können. Das hätten wir auch fast geschafft, haben aber in der zweiten Hälfte dann doch noch die Kurve bekommen", sagte Rosenkranz nach dem Abpfiff.

TSV Griedel - SG Kleenheim II 33:27 (11:13): Für die SG Kleenheim II ist diese Niederlage nach dem 25:25-Unentschieden zu Hause gegen Vollnkirchen ein weiterer Rückschritt im Kampf um die vorderen Plätze, wobei der Aufsteiger dennoch einen ausgezeichneten vierten Rang belegt. Dabei erwischten die Gäste in der Wetterau einen Traumstart und führten nach sechs Minuten mit 4:0. Die favorisierten Griedler schienen überrascht und schafften es nicht, entscheidend heranzukommen. Jonas Friedrich erhöhte für die Oberliga-Reserve auf 9:5, erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs kam Griedel auf zwei Treffer heran (11:13). Nach dem Seitenwechsel schaffte es der Gast nicht mehr, am starken Niveau der ersten 30 Minuten anzuknüpfen. Beim 17:17 hatten die Hausherren den Ausgleich geschafft, beim 26:25 gingen sie das erste Mal in Führung. Ausgerechnet in den letzten acht Minuten leistete sich Kleenheim II eine Schwächephase. Die Kleebachtaler mussten einen 0:6-Lauf des Gegners in Kauf nehmen und verloren somit um ein paar Tore zu hoch mit 27:33. Für SGK-Coach Micha Wiener kein Beinbruch: "Unsere Zielsetzung ist weiter der Klassenerhalt. Wir wollen die Saison als bester Aufsteiger abschließen. Ärgerlich ist die Niederlage dennoch, weil hier mehr drin gewesen wäre."

HSG Dilltal - TSV Kirchhain 32:28 (17:14): Die HSG Dilltal knüpft weiterhin an ihre guten Vorstellung 2017 an. "Solche Spiele müssen wir aber auch gewinnen, wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen", meinte HSG-Coach Peter Küster hinterher. Sein Team geriet zwar in Rückstand, ließ aber nicht zu, dass die Gäste enteilen konnten. Angeführt vom starken Luca Fitzner (acht Feldtore) erkämpften sich die Küster-Schützlinge beim 15:14 die Führung. Und es sollte noch besser kommen: In der letzten Minute des ersten Durchgangs markierte Dilltal noch zwei Treffer und führte somit 17:14. Nach Wiederanpfiff machte sich die breitete Bank der HSG bemerkbar. Die Gäste, die eine sehr laufintensive Deckung spielten, bauten nun ab. Die Heimmannschaft nutzte dies und zog auf 23:19 davon. Als Linksaußen Dirk Pöchmann das 30:26 erzielte, schien Dilltal auf der Siegerstraße zu sein. Doch es sollte noch einmal spannend werden: Der TSV kämpfte vorbildlich und witterte beim 28:30 wieder Morgenluft. Doch der große Wurf wollte ihm aber nicht mehr gelingen, da die heimische HSG mit zwei Treffern in Folge den Sack zumachte."Wir müssen jetzt unbedingt so weitermachen. Wir haben Grünberg und Wetzlar noch zu Hause. Das sind die Duelle, die wir gewinnen müssen", sagte Peter Küster.

TuS Vollnkirchen - TSV Södel 31:31 (12:12): In der Hinrunde unterlag Vollnkirchen noch mit 22:38, nun teilten sich beide Teams die Punkte. Obwohl die Wetterauer mit 6:3 in Führung gingen, entwickelte sich ein offenes Match. Daniel Schmidt besorgte den 10:10-Ausgleich und David Friedrich kurz darauf die Führung (11:10, 27.). Das letzte Wort hatte aber wieder Södel. Der TSV glich zum 12:12 aus. Das war auch der Pausenstand. "In der ersten Halbzeit haben wir unser konsequentes Angriffsspiel vermissen lassen", monierte TuS-Trainer Fabian Friedrich, der im zweiten Abschnitt aber eine Leistungssteigerung im Angriff feststellte. Im zweiten Durchgang lag Södel zunächst wieder vorne, doch die Heimmannschaft hielt dagegen. Wobei vor allem Mittelmann David Friedrich mit seinen Treffern seine Farben im Spiel hielt.

Auch von einem 28:30 ließen sich die Friedrich-Schützlinge nicht aus dem Konzept bringen. Schmidt traf per Doppelschlag, Joshua Planer sogar zur Führung. Nachdem Södel ein letztes Mal ausglich, bekam Vollnkirchen im letzten Angriff noch einen Siebenmeter. Der überragende Friedrich hatte aber Pech: Sein Wurf ging an die Latte, so dass es am Ende bei der Punkteteilung blieb. (lme)



Wetzlarer Neue Zeitung