14. Spieltag Männer BOL, 2014/2015

TuS Vollnkirchen – TSV Södel 40:26 (18:15):
In der ersten Halbzeit hatte sich zunächst eine enge Partie entwickelt, in der keines der beiden Teams sich wirklich absetzen konnte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte die Sieben von TuS-Coach Jens Hohaus dann aber doch eine starke Phase und zog auf drei Tore davon. Die Hausherren spielten ihre Angriffe konzentriert zu Ende und waren damit meist erfolgreich. Großes Manko blieb hingegen die Deckung, gegen die sich Södel mit einfachen Aktionen immer wieder durchsetzte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Gäste aber den Nackenschlag, von dem sie sich nicht mehr erholten. Hohaus stellte die Deckung von 3:2:1 auf die stabilere 6:0-Defensive um und hatte damit Erfolg. Vollnkirchen ließ in der nächsten Viertelstunde hinten nichts anbrennen und konterte sich über Abwehrass Steffen Wilhelmi und Goalgetter Lars Schindowski mit einem 10:0-Lauf auf 28:15 (45.) davon. Damit war die Partie entschieden.

Tore Vollnkirchen: Hanika (3), Friedrich (2), Uhl (1), Michael Ferber (5), Petry (2), Planer (6), Schindowski (12/6), Mutschler (1), Schmidt (2), Berghorn (3), Wilhelmi (3). – Tore Södel: A. Böhland (3/2), Lind (7), Hofmann (2), Semmelroth (8), Witzenberger (3), Schiller (3).

Vorne bleibt es weiterhin spannend

BEZIRKSOBERLIGA MÄNNER Lollar triumphiert klar in Mörlen / Verfolger lassen Federn / Heuchelheim wieder im Geschäft

 
 GIESSEN - (lum). Erster Spieltag der Rückrunde in der Handball-Bezirksoberliga der Männer – und auf den vorderen Plätzen bleibt es weiterhin spannend. Der Spitzenreiter ließ auch bei der HSG Mörlen nichts anbrennen und triumphierte mit 34:24. Der TSV Lang-Göns kam nicht über ein 22:22-Unentschieden bei der HSG Dilltal hinaus. Die HSG Wettenberg II unterlag den TSF Heuchelheim mit 25:26, die damit im Kampf um den zweiten Tabellenrang wieder mit im Geschäft sind.

HSG Mörlen – HSG Lollar/Ruttershausen 24:34 (12:16): Schon in der ersten Halbzeit machte Lollar das Spiel, während Mörlen zunächst nur hinterher lief. Nach dem 11:7 verpasste es der Spitzenreiter allerdings, sich weiter abzusetzen und wurde prompt dafür bestraft. Die heimstarke HSG Mörlen kam wieder heran und schaffte zwischenzeitlich sogar den Ausgleich, doch da Lollar kurz vor der Pause erneut das Tempo anzog, ging die Führung für die Gäste zum Seitenwechsel in Ordnung. Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Gäste die Führung weiterhin. Trotz einer neuen Deckungsformation von Mörlen verlor der Primus nie die spielerische Linie und überzeugte auch in der Schlussphase. Trainer Clemens Buckschat konnte sein Team immer wieder durchwechseln, ohne einen Bruch im Spiel zu riskieren.

Tore Mörlen: Kapellen (1), P. Möbs (4/1), Bischof (4), Dönges (2), Brauburger (2), Dietz (5), Boller (3/1), J. Möbs (3). – Tore Lollar/Ruttersh.: Boos (1), Ziehm (10/3), Albach (4), Spieß (7), Piazzolla (5), Grote (2), Voss (2), Engel (3).

HSG Dilltal – TSV Lang-Göns 22:22 (11:12): Der Titelaspirant ließ erneut Punkte liegen. Lang-Göns musste verletzungsbedingt sechs Akteure zu Hause lassen, neu im Team war dafür Florian Wagner, der in der Winterpause von der HSG Lumdatal gekommen war. Zudem bestritt Rene Gath sein erstes Saisonspiel. Das Heimteam führte schnell mit 3:1 und machte es den Gästen nicht einfach. Langgöns kämpfte sich aber in die Partie, glich beim 5:5 aus und ging mit dem 10:7 selbst in Führung. Dilltal ließ sich aber so leicht nicht abschütteln. Im zweiten Durchgang behauptete Lang-Göns zunächst die Führung (21:18/52.), doch danach kassierte die Razen-Truppe zwei unnötige Zeitstrafen, die Dilltal perfekt zu nutzen wusste. Nach dem 22:22 hatte die Küster-Truppe sogar noch die Chance auf den Siegtreffer, den der TSV aber zu verhindern wusste.

Tore Dilltal: P. Müller (3), Schuster (1), Ulm (1), Albrecht (3), Zickert (2), Pöchmann (2/1), Heer (8), Djalek (2). – Tore Lang-Göns: Bepler (3), Funke (9/2), Rompf (3), Schuchmann (4), Hofmann (1), Gath (1), Wagner (1).

HSG Münzenberg/Gambach – SG Rechtenbach 35:23 (16:12): Bis zur 25. Minute agierten beide Teams auf Augenhöhe. Allerdings zeigten sich die Münzenberger in der Verwertung ihrer Torchancen effektiver. Die Hausherren erspielten sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit einen knappen Vorsprung und nahmen die Führung auch mit in die Pause. In der zweiten Hälfte wurde es dann richtig deutlich. Rechtenbach gelang im Angriff nur wenig, was vor allem an der starken Torhüterleistung der Hausherren lag. SG-Coach Carsten Schäfer ließ sein Team drei verschiedene Abwehrvarianten probieren, allerdings ohne Erfolg. „Münzenberg hat immer die richtige Antwort gefunden“, sagte Schäfer. Rechtenbach hingegen präsentierte sich in der zweiten Hälfte ohne klare Linie im Spiel nach vorne.

Tore Münzenberg/Gambach: Brückel (3/1), Simon (5), Flo. Großmann (10/7), Häuser (3), Boller (2), Hendrischke (1), Weiser (2), Mogk (2), Menges (3), Kiem (4). – Tore Rechtenbach: Hein (1), Frosch (3), Beppler (1), Schmidt (7), Fay (3/1), Diehl (3), Allendörfer (5/3).

HSG Grünberg/Mücke – WSV Oppershofen 29:35 (18:18): Trotz guter Leistungen zum Ende der Hinrunde, kassierte das Team von Trainer Jens Dapper die zweite Niederlage in Serie und rutscht damit in der Tabelle wieder nach unten. Dabei lief es im ersten Durchgang für die Hausherren noch recht gut. Über das schnelle Gegenstoßspiel setzte man die Gäste unter Druck und zog auf 8:3 (10.) davon. Nach einer Auszeit fand Oppershofen dann aber besser ins Spiel und nutzte die Abwehrschwächen der Grünberger konsequenter aus. Binnen vier Minuten kam der WSV so zum 8:9-Anschluss und ging beim 18:17 in Führung. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein Duell auf absoluter Augenhöhe mit Vorteilen für die Gäste. Nach dem letzten Ausgleich beim 29:29 folgte der spielerische Einbruch der Dapper-Sieben, der in der Schlussphase nichts mehr gelang und die für jeden Fehler bestraft wurde.

Tore Grünberg/Mücke: Walter (4), S. Siek (5/2), N. Siek (10/3), Döll (2), Sayler (1), Schlüter (1), N. Keil (1/1), Schudt (3), Kaus (2). – Tore Oppershofen: Raab (3), T. Kreuzer (4), Roth (5), Exner (2), Bergemann (6/4), Y. Kreuzer (1), Noll (2), Muth (7), M. Mosch (4,) Heller (1/1).

TuS Vollnkirchen – TSV Södel 40:26 (18:15): In der ersten Halbzeit hatte sich zunächst eine enge Partie entwickelt, in der keines der beiden Teams sich wirklich absetzen konnte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte die Sieben von TuS-Coach Jens Hohaus dann aber doch eine starke Phase und zog auf drei Tore davon. Die Hausherren spielten ihre Angriffe konzentriert zu Ende und waren damit meist erfolgreich. Großes Manko blieb hingegen die Deckung, gegen die sich Södel mit einfachen Aktionen immer wieder durchsetzte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Gäste aber den Nackenschlag, von dem sie sich nicht mehr erholten. Hohaus stellte die Deckung von 3:2:1 auf die stabilere 6:0-Defensive um und hatte damit Erfolg. Vollnkirchen ließ in der nächsten Viertelstunde hinten nichts anbrennen und konterte sich über Abwehrass Steffen Wilhelmi und Goalgetter Lars Schindowski mit einem 10:0-Lauf auf 28:15 (45.) davon. Damit war die Partie entschieden.

Tore Vollnkirchen: Hanika (3), Friedrich (2), Uhl (1), Michael Ferber (5), Petry (2), Planer (6), Schindowski (12/6), Mutschler (1), Schmidt (2), Berghorn (3), Wilhelmi (3). – Tore Södel: A. Böhland (3/2), Lind (7), Hofmann (2), Semmelroth (8), Witzenberger (3), Schiller (3).

HSG Wettenberg II – TSF Heuchelheim 25:26 (11:12): Nach dem 4:4 in der ersten Halbzeit, verschaffte sich Heuchelheim beim 10:8 (24.) erstmals einen Vorteil. Wettenberg hatte bis dahin einige freie Chancen liegenlassen. Im zweiten Durchgang schraubten die TSV dann die Schlagzahl nach oben und bauten die Führung über 18:14 (45.) und 23:17 (50.) weiter aus. Gerade der Innenblock der HSG konnte gegen TSF-Goalgetter Daniel Bley wenig ausrichten und auch die Kreisanspiele wurden nicht schnell genug unterbunden. Durch ein letztes Aufbäumen stellte die HSG-Zweite in der Schlussphase die Gäste erstmals vor Probleme und war mit dem 23:25 wieder in Schlagweite, doch nach dem 25:26-Anschlusstreffer kam die Fähler-Sieben nicht mehr in Ballbesitz.

Tore Wettenberg: T. Schulcz (5), M. Schulcz (5/3), Paul (1), Wolf (6), M. Leib (1), Schmitz (1), Leger (2), S. Kreutz (1), J. Leib (1), Kleinschmidt (2). – Tore Heuchelheim: Bley (11/3), Helwig (2), Flotow (4), Kruse (4), Hofmann (2), Rinn (1), Kröck (2).

Giessener Anzeiger