5. Spieltag Frauen BOL 2017/2018

TuS Vollnkirchen – HSG Herborn/Seelbach 21:21 (9:12):
Das war ganz klar ein Punktgewinn“, fiel das Fazit von TuS-Trainerin Susanne Mappes eindeutig aus, „wir waren praktisch über die gesamte Partie deutlich im Rückstand, doch wir haben uns stark zurückgekämpft. Daher bin ich mit dem Remis sehr zufrieden.“

Nachdem die Gäste den Vorsprung nach 40 Minuten gar auf 15:10 ausbauen konnten, stellte Mappes um und versuchte es mit einer 5:1-Deckung, die den Gästen überhaupt nicht schmeckte. Der TuS-Angriff kam aber erst nach dem 14:19-Rückstand (48.) auf Touren, angeführt von der starken Hannah Friedrich kämpfte sich Vollnkirchen zurück. Beim 17:19 (52.) war die Mappes-Truppe erstmals in Schlagdistanz, beim 20:20 (57.) war dann der Ausgleich hergestellt. Nach Mira Hofmann 21:20 lag sogar der Sieg in der Luft, den Gästen gelang aber noch der Treffer zum 21:21-Endstand.

Tore Vollnkirchen: Binz (3), Gadek (1), Hofmann (1), H. Friedrich (9/1), Vogt (2), Zepielt (2/1), S. Friedrich (2), Bernhardt (1). – Herborn/S.: Arch (6/3), Nießmann (4/2), Birkenstock (4), Dietrich (1), Kohl (1), Kunz (5).

 

 

 

Jensen-Truppe übernimmt Spitze

Die TSG Leihgestern hat am vergangenen Wochenende die Tabellenführung der Handball-Bezirksoberliga der Frauen übernommen. Das Team von Trainerin Jonna Jensen entledigte sich seiner Heimaufgabe beim 30:22 gegen den TuS Vollnkirchen recht souverän und profitierte dabei zudem von Ausrutscher des bisherigen Spitzenreiters HSG Mörlen, der in Waldernbach mit 20:24 unterlag.

TSG Leihgestern – TuS Vollnkirchen 30:22 (17:12): Den vierten TSG-Sieg im vierten Spiel, gleichbedeutend mit der Tabellenführung, sahen rund 100 Zuschauer in der Lindener Stadthalle. Dabei tat sich der Favorit in den ersten 20 Minuten noch recht schwer. Die offensive Deckungsvariante wies immer wieder Lücken auf, und weil Leihgestern auch Hannah Friedrich auf Vollnkirchener Seite nicht in den Griff bekam, hielten die Gäste beim 6:6 (12.) ein Unentschieden und waren auch beim 10:12 (21.) noch in Schlagdistanz. Erst nachdem die TSG-Trainerin auf eine defensive 6:0-Abwehrvariante umstellte, konnte sich ihre Mannschaft absetzen und zur Pause eine 17:12-Führung herauswerfen. »Unsere offensive Deckung hat mir nicht gefallen«, beschrieb Jensen. Im zweiten Durchgang waren die Fronten dann schnell geklärt, beim 23:16 (43.) betrug der Vorsprung bereits sieben Treffer, nach Andrea Schulz’ 29:19 lagen erstmals zehn Tore zwischen den Kontrahenten.

Trotz des klaren Erfolges hob Leihgesterns Trainerin mahnend den Zeigefinger. »Insgesamt war unsere Fehlerquote zu hoch, unser Motor hat doch gestottert. Wir müssen uns definitiv in den nächsten Wochen noch steigern und mehr Konstanz in unser Spiel bringen«, erklärte Jensen.

Tore TSG Leihgestern: Bock (1), von Wickern (2), Heller (5), Clausius (1), Pauli (1), Walther (5), Penning (3), Reeh (8/4), Schulz (2), Faber (2).

KSG Bieber – HSG Wettenberg II 25:20 (11:6): Den ersten Saisonsieg im erst dritten Saisonspiel feierten die Gastgeberinnen, die nur in der Anfangsphase der Partie einem Rückstand hinterherlaufen mussten (0:2, 3.). Beim 3:3 (6.) war der Ausgleich aber bereits hergestellt, über das 8:5 (16.) konnten sich die KSG-Damen zur Pause sogar auf 11:6 absetzen. »Wir haben vor allem in der Abwehr sehr gut gestanden und waren gut auf Wettenberg vorbereitet. Das war der Schlüssel des Erfolges«, benannte Biebers Trainer Tristan Lange die Gründe für den Heimsieg, der auch in den zweiten 30 Minuten nicht mehr in Gefahr geriet. Nach dem 8:14-Rückstand kämpften sich die Wettenbergerinnen zwar bis zur 45. Minute noch einmal auf 16:20 heran, für eine Wende reichte es aber nicht mehr.

Thomas Hochstein, der zusammen mit Jördis Mundt als Interimstrainer fungierte, erkannte die Überlegenheit der KSG an. »Der Sieg Biebers geht in Ordnung. Sie waren aggressiver und haben weniger Fehler produziert. Wir hatten in der Abwehr keinen Zugriff und haben zudem die Achse Götz-Laucht-Lather nicht in den Griff bekommen«, betonte der ehemalige Vereinsvorsitzende der HSG.

Tore KSG Bieber: Bechlinger (4), Schmidt (1), Lautz (3), Laucht (6/2), Götz (3/1), Rabenau (2), Lather (5), Zimbelmann (1).

Tore HSG Wettenberg: Fischermanns (3), Münch (2), Jung (1), Till (2), Drommershausen (3), Weise (4/4), Wagner (1), Sterlepper (4).

HSG Fernwald – HSG Hungen/Lich 25:18 (11:8): Einen verdienten zweiten Saisonsieg fuhr Fernwald im Duell der Landesliga-Absteiger ein, während die Gäste nach der vierten Niederlage im fünften Spiel im Tabellenkeller verbleiben.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war es vor allem der guten Deckungsleistung zu verdanken, dass sich die Gastgeberinnen über das 8:6 (24.) zur Pause eine Drei-Tore-Führung erarbeiten konnten (11:8). Zudem hielt Torhüterin Mali Mack ihrem Team mit zahlreichen Paraden den Rücken frei, sodass die technischen Fehler von den Gästen nicht bestraft wurden. »Mit unseren Abschlüssen bin ich sehr zufrieden, die waren hochprozentig. Leider haben wir aber im Laufe der Partie 20 Bälle verloren«, beschrieb Fernwalds Trainerin Tine Weinandt.

Diese sah, dass ihr Team die Begegnung auch im zweiten Durchgang anführte, der Vorsprung schwankte zumeist aber nur zwischen zwei (14:12, 39.) und drei Toren (17:14, 43.). Erst zwischen der 51. und 56. Minute bog Fernwald endgültig auf die Siegerstraße ein, machte dank konsequenter Chancenverwertung aus dem 20:17 eine 24:17-Führung und hatte die faire und von Uli Schmid gut geleitete Partie damit entschieden.

Weinandt war mit dem Auftritt ihres Teams zufrieden. »Wir haben im Angriff konzentriert und geduldig agiert. 18 Gegentore sind natürlich auch wirklich nicht viel«, so Fernwalds Übungsleiterin.

Tore Fernwald: Polleichtner (1), Heberlein (4), Keßler (1), Schmid (7/7), Hensel (1), Schäfer (1), Faulenbach (5), Kostka (2), Zecher (3). - Tore Hungen: Bößendörfer (5), Größer (3/2), Krausgrill (2), Spieker (2), Weinelt (1), Wehrum (2), Freitag (3).

 

aus: Giessener Allgemeine

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