23. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TUS Vollnkirchen - HSG Wettertal 29:30 (13:16)
Klaus Bergemann hat der HSG Wettertal acht Sekunden vor dem Ende mit seinem neunten Tor zum 30:29-Endstand zwei wichtige Punkte in einem für den Abstiegskampf richtungsweisenden Spiel der Handball-Bezirksoberliga bei den TuS Vollnkirchen gerettet; in einem Spiel, in dem die Gäste lange Zeit wie ein sicherer Sieger aussahen aber am Ende doch noch zittern mussten.
Die Anfangsphase gehörte Vollnkirchen, das um seine letzte Chance zum Klassenerhalt wusste und dementsprechend in das Spiel ging. 6:3 stand es nach neun Minuten für die Gastgeber. Bis zum 9:8 (20.) legte der TuS vor, ehe Brückel und Boller die HSG mit ihren Toren erstmals mit 11:10 (23.) in Führung warfen. Bis zur Pause wurde der Vorsprung bis auf 16:13 ausgedehnt und hatte auch nach dem Wechsel bis zum 20:17 (36.) noch Bestand. Die Gastgeber kämpften sich ins Spiel zurück und hatten mit dem 25:25 (54.) nicht nur den Ausgleich erzielt, sondern legten danach auch sofort mit 26:25 vor. Bis zum 27:26 währte das Glücksgefühl der Gastgeber. Bergemann besorgte mit einem verwandelten Siebenmeter den Ausgleich. Bis zum 29:29 blieb es ein enges Spiel, ehe Bergemann den finalen HSG-Treffer zum Sieg erzielte.
Eine eigene Geschichte lieferte die Torhüterposition auf Seiten der Gastgeber. Mit Sven Müller hatte der TuS nur einen Keeper aufgeboten, der sich jedoch nach einer Viertelstunde schwer am Knie verletzte und nicht weiterspielen konnte. Für die restliche Spielzeit musste jetzt ein Feldspieler ran. »Da denkt natürlich jeder, dass es jetzt einfach für uns wird«, klärte HSG Trainer Sven Tauber. Dem war aber nicht so. Den Sieg seiner Mannschaft bezeichnet er, ebenso wie auch die Gastgeber, als verdient. Beide Seiten waren sich einig, dass das Pendel jedoch nach beiden Seiten hätte ausschlagen können. »Es war harte Arbeit. Jetzt heißt es, weiter arbeiten und weiter punkten«, sagt Tauber.

TuS Vollnkirchen: Sven Müller; Hanika (1), Friedrich (2), Thorben Müller (4), Michael Ferber (2), Blücher, Ruppert (1/1), Molling, Planer (6/1), Schindowski (9/1), Berghorn (2), Ohly, Andre Ferber, Wilhelmi (1).

HSG Wettertal: Becker, Roth; Wagner, Raab (1), Brückel (2), Yannick Kreuzer (4), Kielich, Mengel (1), Boller (4), Bergemann (9/7), Metzger (6/1), Weiser, Bunfill (1), Großmann (2).

 

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20. Spieltag Männer BOL 2017/2018

HSG Dilltal – TUS Vollnkirchen 36:22 (14:11):
„Wir können mit unseren Ausfällen nicht 60 Minuten lang auf diesem Niveau mithalten“, musste Vollnkirchens Trainer Fabian Friedrich angesichts der klaren Niederlage in Werdorf eingestehen. Sein Team lag nach sieben Minuten bereits mit 0:7 im Hintertreffen, doch beim 10:10 (25.) war die Partie wieder offen. „Wir haben in dieser Phase zu viele Chancen vergeben und haben bestimmt 15 Bälle verloren“, ärgerte sich HSG-Trainer Peter Küster. Es war allerdings nur für kurze Zeit eine Partie auf Augenhöhe, die zweite Hälfte verlief sehr einseitig. Sechs Minuten nach Wiederbeginn hieß es bereits 18:12 durch Patrick Müller, die Frage nach dem Sieger wurde zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gestellt.

 

 

 

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19. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TUS Vollnkirchen - TG Friedberg 31:27 (15:14)
Die TG Friedberg ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat das Spiel der Handball-Bezirksoberliga beim Tabellenletzten TuS Vollnkirchen dank einer Leistungssteigerung in der Schlussviertelstunde mit 31:27 (15:14) gewonnen. »Das war heute einfach nur schlecht von uns. Unser Auftritt war keine Offenbarung«, befand der sichtlich vom Spiel geschlauchte Co-Trainer Thomas Keck, der Trainer Sven Daxer auf der Bank vertrat.

 

 

 

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17. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TuS Vollnkirchen TV Wetzlar 20:24 (12:14):
Eine bittere Niederlage für die 1. Männermannschaft des TUS, deren personelle Situation derzeit alles andere als rosig ist, und die mit einem grippeerkrankten Daniel Hanika auf einen weiteren Stammspieler verzichten musste. Hinzu kam, dass David Friedrich aufgrund einer Verletzung ab Mitte der 1. Halbzeit nicht mehr aktiv ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Trotz des Ergebnisses bescheinigte TuS-Trainer Fabian Friedrich seiner Mannschaft, „alles reingeworfen zu haben“. Das gilt auch für die Spieler aus der „Zweiten“, die aushelfen mussten. Bei den Wetzlarern war die Freude logischerweise groß. Wir haben keinen Ball verloren gegeben“, sagte ein stolzer TVW-Trainer Peter Rosenkranz nach dem Derby. Die Gastgeber besaßen zunächst Vorteile und lagen mit 4:2 (6.) in Führung lagen. Doch dann wurden die Wetzlarer stärker, drehten das Spiel und hatten nach elf Minuten ihrerseits mit 6:4 die Nase vorn. 12:12 hieß es gut drei Minuten vor dem Wechsel, ehe der TVW durch Niklas Emmelius und Simon Breser auf 14:12 davonzog. Im zweiten Durchgang hielten die Gäste ihren Kontrahenten weitgehend auf Distanz und führten nach 44 Minuten mit 20:16. Doch Jan-Frederik Ruppert, mit neun Treffern erfolgreichster Torschütze bei Vollnkirchen, verkürzte. Zehn Minuten vor dem Ende führten die Domstädter erneut mit vier Treffern (22:18), ehe Lars Schindowski seine Farben auf 20:22 (53.) heranbrachte. Nachdem der TUS erneut den Ball eroberte schien sogar der Anschlusstreffer in greifbarer Nähe, doch der Ball wollte nihct ins Tor. Im Gegenzug markierte Wetrzlar das 20:23. Torhüter Martin Hepp,  dem Fabian Friedrich eine „richtig gute Leistung“ attestierte, war zu verdanken, dass Wetzlar nicht weiter davon zog. Doch die in der Abwehr abgefangenen Bälle konnte der TUS im Gegenangriff nihct in Tor ummünzen.  „Wir haben vier Bälle erkämpft“, berichtete der TuS-Coach, doch in den letzten 7 Minuten  gelang seinem Team kein Treffern mehr. Den Schlusspunkt setzte Michael Schetzkens mit dem 24:20 eine halbe Minute vor Ende des Spiels. „In der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel zeitweise im Griff, und in der zweiten haben wir clever agiert“, stellte Wetzlars Coach Rosenkranz fest.

TuS Vollnkirchen – TV Wetzlar 20:24 (12:14): Tore für Vollnkirchen: Ruppert (9/3), Repp (3), Wilhelmi (3), Schindowski (2), Mutschler (2), Droß (1). – Tore für Wetzlar: Emmelius (7/4), Breser (5), Menger (4), Baumann (2), Johannes Schetzkens (2), Schmidt (1), Petschel (1), Adams (1), Michael Schetzkens (1).

 

 

 

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