
Männer BOL
2026/2027
4. Spieltag
In der Handball-Bezirksoberliga der Männer kann der TuS Vollnkirchen dem Spitzenreiter kein Bein stellen. Erfolgreicher sind die anderen drei heimischen Vertreter.
Wetzlar. Auch der TuS Vollnkirchen hat den TSV Griedel nicht stoppen können. Am vierten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga der Männer musste der Aufsteiger gegen den Tabellenführer eine klare 21:39-Niederlage hinnehmen. Dafür kamen die anderen drei heimischen Teams zu Erfolgen: Der TV Hüttenberg III gewann in Lollar mit 31:27, die MSG Lang-Göns/Kleenheim brachte mit dem 37:33 der TG Friedberg die erste Niederlage bei, und die HSG Dilltal setzte sich bei der HSG Linden II mit 30:25 durch.
TuS Vollnkirchen – TSV Griedel 21:39 (7:17): Von Beginn an nahmen die Griedeler das Heft fest in die Hand und ließen die Heimmannschaft kaum zur Entfaltung kommen. Der erste erfolgreiche Torwurf glückte den Vollnkirchenern erst nach mehr als zehn Minuten. Zu diesem Zeitpunkt hatte der TSV bereits sieben Treffer erzielt. „Dabei haben wir phasenweise ein paar Sachen gut umgesetzt“, berichtete TuS-Trainer Michael Bepler.
„Aber wir haben es nie geschafft, die Lücke zu schließen, weil Griedel eine sehr starke Mannschaft ist, die den Ball super schnell gespielt hat und die Eins-gegen-eins-Situationen für sich entschieden hat.“ Auch im zweiten Abschnitt ließ sich der TSV in seinem Tatendrang nicht stoppen und lag nach 40 Minuten mit 23:9 vorn.
Tore Vollnkirchen: Moritz Lindenstruth (9), Linus Vogel (4), Timmermann (3/1), Nils Lindenstruth, Koller (je 2), Blücher (1) – Tore Griedel: Kipp (11/4), Grassl (8), Vogel, Grosso (je 5), Jan Schepp (3), Dörsam, Brunz (je 2), Maximilian Schepp, Engel, Krzeczek (je 1).
TSG Lollar – TV Hüttenberg III 27:31 (12:16): „Lollar war in den ersten zehn, zwölf Minuten besser im Spiel“, berichtete TVH-Trainer Jan Michel und ergänzte: „Danach wurden wir stärker, besonders die Abwehr.“ So lag die TSG zunächst mit 6:4 vorn, ehe die Hüttenberger bis zur 19. Minute einen 10:8-Vorsprung herauswarfen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste auf vier Treffer ab, mussten im zweiten Abschnitt die Heimmannschaft aber wieder herankommen lassen. In der 47. Minute erreichte die TSG dann den Gleichstand zum 22:22. „Dann haben wir den Schalter umgelegt und da weitergemacht, wo wir vorher aufgehört hatten, kompakt in der Deckung gestanden und vorn noch konsequenter gespielt“, beschrieb Jan Michel die folgende Phase, in der seine Mannschaft wieder auf 28:25 (56.) davonzog.
Tore Lollar: Großhaus (7), Ceh (5/1), Schmidt (5), Karber (3), Breser, Nickel, Weidner (je 2), Becker (1) – Tore Hüttenberg III: Kummer (9), Mackenrodt (7), Malo (5/4), Stankewitz (3), Lohrey, Weber (je 2), Bach, Loderhose, Franke (je 1).
HSG Linden II – HSG Dilltal: 25:30 (11:18): Die Gäste kamen sehr gut aus den Startlöchern, nach einer Viertelstunde führte Dilltal mit 10:6 und lag zur Pause deutlich mit 18:11 vorn. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gedeckt, hatten auch Ballgewinne, aber auch ein paar technische Fehler“, fasste Trainer René Funke die ersten 30 Minuten zusammen. In der zweiten Spielhälfte hatten seine Dilltaler „ein bisschen die Handbremse“ angezogen, in Gefahr geriet der Sieg aber nicht mehr.
Tore Linden II: Hirzmann (8/3), Rüdesheim (8), Deimer (3), Hassenpflug, Lohsträter (je 2), Jung, Kehl (je 1) – Tore Dilltal: Augustin (8/6), Becker (5), Rückel (4), Becht (3), Reuschling, Bährens, Malo (je 2), Diehl, Metze, Stockenhofen, Sauer (je 1).
MSG Lang-Göns/Kleenheim – TG Friedberg 37:33 (16:17): „In der ersten Hälfte haben wir viele technische Fehler gemacht“, erklärte Bernd Wagner, der Coach der Heimmannschaft. So lautete der Spielstand nach neun Minuten 5:5, zehn Minuten später 11:11, ehe die Gäste nach 24 Minuten mit 13:12 vorn lagen und diesen Vorsprung mit in die zweite Halbzeit nahmen. „In Hälfte zwei haben wir es besser gemacht“, lobte Wagner sein Team, „und sind auf vier Tore davon gezogen.“ Nach 40 Minuten führte Lang-Göns/Kleenheim mit 23:22 und führte nach 46 Minuten mit 29:25. „Doch dann haben wir uns das Leben noch einmal schwer gemacht“, berichtete der MSG-Trainer. So kamen die Wetterauer nach drei Zeitstrafen kurz hintereinander zum 31:31-Gleichstand (53.), ehe die Gastgeber ihrerseits eine gegnerische Zeitstrafe nutzten, um auf 34:31 davonzuziehen. Gut zwei Minuten vor dem Ende lagen die Langgönser mit 35:32 vorn und gerieten danach nicht mehr in Verlegenheit.
Tore Lang-Göns/Kleenheim: Dilges (12), Lang (9/2), Zapf (4), Ewald (3), Hopp, Kollmann, Kolmer (je 2), Lauber, Rompf, Tim Hecker (je 1) – Tore Friedberg: Kulenovic (13), Peppler (7/2), Brehm, Sattler (je 3), Merten, Finn Milius, Reeb (je 2), Durchdewald (1).
HSG Hungen/Lich – TSF Heuchelheim 37:34 (19:17): Tore Hungen/Lich: Macht (9/3), Hahn (7/1), Steffan (6), Dönicke (5), Böhm (4), Will (3), Jan Anhäuser, Hutzfeld, Machura (je 1) – Tore Heuchelheim: Kreß (10/4), Dennis Weber (6), Felix Weber, Kneissl (je 4), Kuhlmann (3), Keiner, Räther (je 2), Nickerl, Faatz, Dippell (je 1).
HSG Wettenberg II – HSG Lumdatal II 33:22 (11:13): Tore Wettenberg II: Sascha Puhl (6), Nils Becker, Szabo (je 4), Kleinschmidt, Valentin, Simon Wingefeld (je 3), Wolf, Nick Stroh, Noah Kemper (je 2), Moritz Kemper, Quurck, Schreiner, Schulcz (je 1) – Tore Lumdatal II: Freitag (8/2), Leon Becker (4), Johannes Sauer, Schmidt, Simon Kern (je 3), Kipping (1).
HSG Kirchhain/Neustadt – HSG Mörlen 33:30 (21:15): Tore Kirchhain/Neustadt: Henkel (12/4), Walz (7), Kaufmann (5), Pfab, Nicolas Blattner (je 3), Behrends (2), Müller (1) – Tore Mörlen: Paillon (9), Berlich (6/1), vom Hagen (4), Wulf (3), Stiegemann, Kronshage (je 2), Schätzle, Becker, Neutzner, Klug (je 1).